Bericht zu: „UM NEUE WEGE ZU GEHEN, IST FRAU NIE ZU ALT“

Bericht einer Teilnehmerin zu unserer Auftaktveranstaltung der digitalen Vortragsreihe: „BECHTI-TALK – VON FRAUEN FÜR FRAUEN“vom 10.04.2021

„Um neue Wege zu gehen, ist Frau nie zu alt“
war das Thema der Auftaktveranstaltung des Frauennetzwerkes der DVMB am 10.04.2021


- um es vorweg zu sagen, der Titel hat es auf den Punkt gebracht– es war toll; und wenn schon die Kleinen ihren Unterricht per Zoom-Konferenz absolvieren dürfen, dann bekommen wir das auch hin, hatte ich mir gedacht und mich neben 40 anderen Frauen angemeldet.

Wie aufwändig die Organisation im Vorfeld war, kann ich nicht beurteilen, meine EDV-Kenntnisse reichen hierfür nicht aus. Bei mir gilt anmachen, anklicken und dann muss es laufen – aber ich muss sagen, alle Beteiligten haben sich sehr viel Mühe gemacht. Wir hatten einen Probelauf am Vortag des Meetings und konnten Zoom ausprobieren, Mikro aus, Kamera an, Lautstärke korrigieren, etc. Mit Kathrins Hilfe und etwas Geduld haben dann alle ihre Einstellung gefunden und wir konnten schon einmal probieren. Am Samstag wurde es dann ernst, pünktlich waren alle dabei und nach einer Einführungsrunde in die Regeln einer Online-Veranstaltung waren wir dann auch schnell beim eigentlichen Thema, den Berichten einiger Frauenbeauftragter aus den Bundesländern über ihre Lebensgeschichte und ihre Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit „Morbus Bechterew“.
Hier machte Christina Schneider als Vorsitzende des Frauennetzwerkes den Anfang und berichtete über ihre Tätigkeit, ihren Werdegang, ihre Motivation in der Selbsthilfe u.a. Danach gab es noch einige sehr interessante Geschichten von Jana, Christina und Kathrin. Dazwischen jeweils immer die Möglichkeit zum Nachfragen und Diskutieren. Auch dies ist in dem Online-Format ziemlich gewöhnungsbedürftig, man muss sich melden, das Mikro freischalten bzw. der Moderator übernimmt das und man muss halt warten bis man dran ist und kann nicht mal eben einen Einwand oder einen Kommentar los-werden wie sonst gewohnt. Die Spontanität wie in einer Präsenzveranstaltung ist halt nicht gegeben. Dafür reden nicht so viele durcheinander und jeder hat die Chance ungestört zuhören zu können.

Ich finde es insgesamt eine sehr schöne Alternative, um den Austausch untereinander wieder möglich zu machen, den wir alle so sehr vermissen. Diese Auftaktveranstaltung einer Reihe interessanter Themen macht Lust auf Mehr und ich freue mich auf ein zumindest virtuelles Wiedersehen  - auch wenn an dem Zeitmanagement noch ein wenig Luft nach oben ist. Beim nächsten Mal wähle ich halt den bequemen Sessel und die ganz große Kaffeetasse und melde mich früh an, nicht dass es so schnell ausgebucht ist wie unsere Frauenseminare.

Frau, dass habt Ihr toll gemacht, ganz großes Lob  - und bis bald


Inge Weinert

 

 

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