„Achtsamkeit darf in Corona- Zeiten nicht zu kurz kommen“ | LV Sachsen

Erstellt von Jana Schmalisch |

„Achtsamkeit darf in Corona- Zeiten nicht zu kurz kommen“
09.-11.10. 2020 Wochenendseminar FNW LV Sachsen

 

Für chronische Kranke, insbesondere für Bechti Frauen sollte ein kleines bisschen Achtsamkeit jeden Tag für sich selbst dazugehören, wie das Zähneputzen und das Essen. In „Corona- Zeiten“ ist es noch wichtiger auf sich zu achten, denn wie schnell werden die täglichen Nachrichten und die Sorgen zum Alltagsbestimmer.

Um davon eine Auszeit zu bekommen und sich mal wieder nur auf sich selbst zu konzentrieren, haben es einige Frauen gewagt und sich vom 09.-11.10.2020 zum Aufbauwochenende des, im letzten Sommer begonnenen Grundlagenworkshop zum Thema „Mit Achtsamkeit und craniosacralen Techniken sich selbst helfen“ in Dresden getroffen.
Die Jugendherberge Dresden bietet uns für unser gemeinsames Wochenende immer ein gutes Domizil. Abends treffen wir uns zum Karten spielen und austauschen in den Aufenthaltsbereichen, nachts findet jeder in seinem Zimmer seinen Rückzugsort und zu den Mahlzeiten können wir uns abwechslungsreich am Buffet verköstigen.

Auf dem kurzen Fußweg (700 m) nach dem geselligen Frühstück am Samstagmorgen von der Jugendherberge in der Maternistr. zur Volkshochschule Dresden, die wieder unser Veranstaltungsort war, kam die Vorfreude auf den Workshop auf. Es kamen aber auch die Erinnerungen an das letzte Jahr und es wuchs die Neugier auf den Aufbautag (Grundlagenseminar Juni 2019 -   https://www.dvmb-sn.de/begleiten/frauennetzwerk/ ).
Frau Pohl und Frau Naehring, unsere beiden Therapeutinnen, nahmen uns voller Vorfreude in Empfang. Schon in der Begrüßungsrunde hatten alle Teilnehmer*innen das Gefühl, als würden wir uns alle schon ewig kennen und hätten uns auch erst letzte Woche gesehen.
Beim Rückblick auf das letzte Jahr und die Nutzung der erlernten Achtsamkeitstechniken fiel uns auf, dass nicht alle die Zeit in Ihrem Alltag gefunden hatten, diese zu nutzen. Dass der Alltag, die Familie und alles andere, nicht den nötigen Freiraum geboten hatte, um etwas für sich selbst tun zu können.

Aber dafür hatten wir den Workshoptag und „unser FRAUENWOCHENENDE“.

Beim Wiederholen der erlernten Übungen im Gesicht an uns selbst spürten wir, wie gut es uns tut und dass wir eigentlich nichts vergessen hatten.
Als wir „das Verschmelzen“ wieder verinnerlicht und uns voll auf das Thema eingestellt hatten, ging es an die neuen Übungen.

Um den Mindestabstand von 1,50 m einhalten zu können, arbeiteten wir an den Füßen unserer Übungspartner*innen.

Wir spürten uns in den, auf der Liege liegenden Übungs-partner ein, nachdem wir uns mit ihm verschmolzen hat-ten. Wir fühlten den Craniorhythmus und wie sich das Cra-niosystem füllt und wieder leert.
Wir erhielten die Möglichkeit an mehreren verschiedenen Füßen die Rhythmen zu spüren. Und jeder war anders!

Der eine war voller Power, der andere leerte sich lieber, anstatt sich zu füllen. Es war beeindruckend.

Und wir waren mit jeder Stunde des Workshops dem Alltag und den Sorgen entflohen. Wir waren bei uns.

Die Therapeutinnen zeigten uns auch noch einige andere Techniken. Zu den ich hier aber nicht mehr verraten möchte.

Denn wer diese Momente auch einmal erleben möchte, lernen möchte den Rhythmus eines anderen zu spüren und auch einmal die besondere Atmosphäre bei einem Wochenendseminar erleben möchte, der sollte unbedingt mal mit dabei sein.
Weitere Berichte zu den bisherigen Seminaren und Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Lan-desverbandes Sachsen unter der Rubrik „Begleiten-> Frauennetzwerk“. https://www.dvmb-sn.de/begleiten/frauennetzwerk/

Jana Schmalisch, Frauenbeauftragte des Landesverbandes Sachsen

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